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Metro

Die Bahnhöfe der Moskauer Metro — unterirdische Paläste Moskaus” — stellen eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt dar. Sie zeichnen sich durch eine echte Palastpracht der Vestibüle und der unterirdischen Hallen aus.

Die Bahnhöfe der Moskauer Metro sind Denkmäler der Architektur, die unmittelbar mit der Geschichte der Hauptstadt und des gesamten Landes zusammenhängen. In diesen Bauwerken haben sich alle Entwicklungsetappen der vaterländischen Architektur verkörpert. Die Bahnhöfe aus der Vorkriegszeit sind Symbole der Industrialisierung des Landes. In den Nachkriegsprojektenspürte man Siegesfreude und Stolz auf das Volk dieses Landes. In den späteren Jahren wurde die künstlerische Gestaltung neuer Bahnhöfe minimiert (besonders “asketisch” ist die Landstrecke “Filjowskaja”. In der letzten Zeit scheint sich aber das Interesse an der Metro als Objekt der Architektur aufs Neue zu beleben.

Der Beschluss über den Bau der Moskauer Metro wurde im Jahre 1931 gefasst, obwohl das erste solche Projekt von der Moskauer Stadtduma kurz vor dem Ersten Weltkrieg genehmigt wurde. Die erste Strecke der Moskauer Metro (rot, Sokolniki-Strecke mit 13 Bahnhöfen)wurde für die Fahrgäste am 15.Mai 1935 eröffnet. Der neueste Bahnhof ist “Slawjanskij bulvar” (eröffnet am 7.September 2008 auf der schon bestehenden Strecke (blau, Arbatsko-Pokrowskaja-Strecke).

Als einer der schönsten Bahnhöfe gilt “Majakowskaja”. Die Bahnhöfe “Majakowskaja”, “Ploschtschad Revolutziji”, “Kropotkinskaja”, “Komsomolskaja” (Ringstrecke), “Nowoslobodskaja” und andere zählen zu den interessantesten Denkmälern der Architektur der 1930-er — 50-er Jahre. Einige von ihnen stehen offiziell unter dem staatlichen Denkmalschutz. Während des Großen Vaterländischen Krieges diente die Moskauer Metro als Luftschutzraum. Auf dem Bahnhof “Majakowskaja” befand sich der Kommandostand des Luftschutzstabes der Stadt Moskau, auf dem Bahnhof “Kirowskaja” (zur Zeit Tschistyje prudy) befand sich der Generalstab.

Beim Bau der Moskauer Metro wurden über 20 Marmorarten sowie Labrador, Granit, Porphyr, Kieselmangan, Onyx und andere Arten von Bausteinen verwendet. Unterirdische Baukomplexe sind mit Statuen und Reliefen, monumental-dekorativen Kompositionen (Malerei, Mosaik, Glas- und Wandmalerei) von führenden Künstlern des Landes geschmückt. Die Architekten und Bauschaffenden waren bestrebt, nicht nur komfortable Bedingungen für die Fahrgäste zu schaffen, sondern auch jedem Bahnhof eine individuelle Gestalt zu verleihen.