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Plätze
Das alte Moskau wurde nach dem Radial-Ring-System angelegt. Die radialen Hauptverkehrsstraßen sind ehemalige Straßen, die Ringe die früheren Befestigungsanlagen und Grenzen der Stadt. Es gibt mehrere solcher Ringe, die den Stadtkern den Kreml umgürten. Ursprünglich verlief entlang der Mauern des Kremls und des Stadtviertels Kitai-Gorod ein Graben, auf dessen Basis in Moskau ein ausgezeichnetes System zentraler Plätze geschaffen wurde. Am Ende des 16. Jahrhunderts wurden die Mauern der Weißen Stadt (russ. Belyj Gorod) errichtet. Nun verläuft hier der Boulevardring mit Plätzen, die anstelle der Stadttore angelegt wurden. Die Erdstadt (russ. Semljanoj Gorod), aus den 30er-Jahren des 17. Jahrhunderts mit ihrer Befestigung, dem Erdwall (Semljanoj Wal), nach dem sie benannt wurde, war die nächste Verteidigungslinie. Danach wurden anstelle des Erdwalls Parks angelegt, auf die der Name Gartenring (Sadowoje Kolzo) zurückgeht. Auf ihm entstanden an der Kreuzung mit den radialen Straßen ebenfalls neue Plätze. Im 18. Jahrhundert wurde der Kammerkollegien-Wall (Kamer-Kolleschski Wal) angelegt, der neue Zollgrenze der Stadt wurde. Er ist fragmentarisch in Form breiter Straßen erhalten geblieben. Bei den ehemaligen Schlagbäumen entstanden wiederum Plätze. Innerhalb des Radius des Boulevardrings befinden sich zahlreiche alte und relativ junge Plätze. Andere Plätze der Hauptstadt sind mit dem Gartenring verbunden, der anstelle des Erdwalls entstanden ist, der die Stadt bis zum Ende des 18. Jahrhunderts umgab. Die Einfahrt in die Erdstadt wurde von befestigten Tortürmen, dem Sucharewskaja-, Serpuchowskaja- und Kaluschkaja-Turm, geschützt. Vor allen Tortürmen lagen Plätze, die bis zum heutigen Tag ihren alten Namen tragen.
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