Moskauer Portal international

Hauptseite

 

Geschäftsleben und Finanzen

 

Finanzielle infrastruktur

Finanzielle infrastruktur

Moskau ist das größte Subjekt der Russischen Föderation und eine Stadt, die über ein mächtiges Finanz- und Wirtschaftspotential verfügt und dabei eine äußerst günstige geopolitische Lage hat, denn sie befindet sich an der Grenze zwischen dem europäischen und dem asiatischen Wirtschaftsraum und an der Kreuzung der großen Transportwege, der Finanz- und Warenströme.

In Hinsicht auf die Möglichkeiten für das Business in Moskau tut sich die Stadt unter den größten Städten der Welt hervor, so die Analytiker von Mastercard Worldwide. Moskau nimmt einen der Spitzenplätze in Hinsicht auf die Zahl von Weltfinanzgesellschaften ein, die hier ihre Vertretung errichten wollen.

In Moskau funktionieren die größten russischen Kreditanstalten sowie die Strukturen, die die Marktmechanismen der Wirtschaft in die Tat umsetzen: Börsen- und Versicherungsgesellschaften, Registrier-, Lizenz-, Consulting-, Rechtsfirmen.

Durch die Regierung der Stadt Moskau ist die strategische Aufgabe gestellt: bis 2020 muss Moskau zum zweitgrößten Finanzzentrum nach London werden. Die Steigerung der finanziellen Aktivität in der Metropole wird eine mächtige Beschleunigung der Entwicklung aller Zweige vermitteln und die Stellungen Russlands in der Weltwirtschaft verstärken.

Als Hauptvoraussetzung der Umwandlung Moskaus zum internationalen Finanzzentrum gilt die Schaffung der entwickelten Infrastruktur und der Finanzregulatoren, die mit den ähnlichen Instrumenten von führenden Zentren wie London, Frankfurt, New York vergleichbar sind.

Zum Werden Moskaus als eines Weltfinanzzentrums werden solche Faktoren beitragen, wie das hohe Wachstumstempo der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, das riesige Potential der Wertpapiermärkte von Russland und den anderen G.U.S.-Ländern sowie das Interesse für das Zusammenwirken zwischen den postsowjetischen Staaten und — in einem gewissen Maße — den osteuropäischen Ländern.

Nach den Prognosen soll der Kapitalisierungsstand in Russland ca. 5,4 — 5,6 Billionen Dollar bis zum 2020 erreichen, was es zum drittgrößten Kapitalmarkt in der Welt machen wird, der mit solchen Ländern wie Japan, China, Hongkong in Wettbewerb treten kann. Hierbei wird der Anteil Russlands an der weltweiten Kapitalisierung von 2,4% in 2007 bis zu 6,3—7,4% in 2020 ansteigen. Im Ergebnis wird sich der erhebliche Teil des Welthandels mit den Finanzguthaben nach Russland verlagern, was die Erhöhung von realen Investitionen in die Wirtschaft des Landes zur Folge haben wird. Zu dieser Zeit wird die Entwicklung der Finanz-, Bank-, Versicherungsleistungen, der Verkehrs-, Telekommunikationsinfrastruktur den Stand die Weltstandards erreichen, der Rubel wird zur Währung für internationale Abrechnungen werden.

Im Jahre 2008 hat das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologien (MERT) einen Entwurf der Konzeption für Umwandlung Moskaus in das internationale Finanzzentrum innerhalb von 3 Jahren veröffentlicht . Diese Konzeption setzt die Entwicklung der wettbewerbsfähigen hochintensiven Teilsysteme, also des Bank-, Versicherungs- und Wertapiermarktes voraus. Die Umsetzung dieser Pläne wird die wesentliche Erweiterung von Finanzleistungen, unter anderem die Entwicklung der Börsentätigkeit, die Errichtung von Hinterlegungs- und Clearingstellen, die Lösung von Informations-, Verkehrsproblemen, die Sicherstellung der Visumfreiheit notwendig machen. Eine Reihe von Änderungen an der Steuergesetzgebung müssen vorgenommen werden. Die Hauptrolle bei der Umsetzung dieser Pläne soll die Entwicklung des Banksystems spielen.

* Foto: ITAR-TASS